Förderung beantragen
Allgemeine Infos

Bewerbungsfristen 2026

Die Bewer­bungs­fris­ten für das Preis­geld enden am 6. Okto­ber 2026 und am  13. Novem­ber 2026.

Ein gemeinsames Fördermodell

Der Welcome
Alliance Fund

Der Wel­come Alli­ance Fund unter­stützt Vor­haben, die wirt­schaft­liche Teil­habe, Blei­ben und Zuge­hörig­keit zusam­men­den­ken, migran­tische Orga­nisa­tio­nen als Wis­sens­trä­ger:innen und Mit­gestal­ter:innen ein­bin­den und über Sek­toren­gren­zen hin­weg kon­krete Lösun­gen ent­wickeln.

Der Fund ist als gemein­schaft­lich ent­wickel­tes För­der­instru­ment des Bun­des­minis­teri­ums des Innern, der Wel­come Alli­ance von Pro­ject­Tog­ether sowie zahl­rei­cher Unter­neh­men und Stif­tun­gen gestar­tet. Ent­stan­den ist der Fund im Früh­jahr 2022 als Reak­tion auf die Fol­gen des rus­sischen Angriffs­kriegs auf die Ukraine.

Seit 2026 wird der Fund von der Beauf­trag­ten der Bun­des­regie­rung für Migra­tion, Flücht­linge und Inte­gra­tion, zugleich Beauf­trag­ten der Bun­des­regie­rung für Anti­ras­sis­mus, sowie von der Por­ticus Foun­dation, der Post­code Lot­terie und Gene­rali – The Human Safety Net, geför­dert.

Welche Förderung passt zu Deinem Vorhaben?
Wie funktioniert der Welcome Alliance Fund?
Ausrichtung des Funds

Was wir fördern

Der Wel­come Alli­ance Fund för­dert Vor­haben, die wirt­schaft­liche Teil­habe, Blei­ben und Zuge­hörig­keit zusam­men­den­ken. Beson­ders gesucht sind Ansätze, die über ein­zelne Ange­bote hin­aus­gehen, Struk­turen, Ver­fah­ren oder For­men der Zusam­men­arbeit ver­ändern oder neue, über­trag­bare Wege erpro­ben.

Der Fund bie­tet unter­schied­liche Unter­stüt­zung für ver­schie­dene Vor­haben und Bedarfe. Mit den Pau­scha­len för­dern wir ein­zelne Akti­vitä­ten unkom­pli­ziert, zum Bei­spiel Ver­anstal­tun­gen, Wei­ter­bil­dun­gen sowie den Auf­bau von Netz­wer­ken und Bünd­nis­sen. Mit dem Preis­geld unter­stüt­zen wir inno­vative, kon­krete Vor­haben mit struk­turel­ler Wir­kung oder über­trag­baren Ansät­zen.

Je nach För­der­ange­bot kön­nen sich (post-)migran­tische Initia­tiven, zivil­gesell­schaft­liche Orga­nisa­tio­nen, enga­gierte Ein­zel­per­sonen, Unter­neh­men sowie Koope­ratio­nen zwi­schen meh­reren Akteur:innen bewer­ben. Die jewei­ligen Vor­aus­set­zun­gen fin­dest Du in der Beschrei­bung des pas­sen­den För­der­ange­bots.

Bewerbungen sind geöffnet

Bewirb Dich für ein Preis­geld bis zum 6. Okto­ber oder 13. Novem­ber 2026. Für die erste Frist müs­sen alle drei Bewer­bungs­schritte ein­schließ­lich des Gesprächs abge­schlos­sen sein. Pau­scha­len müs­sen bis zum 31. Dezem­ber 2026 umge­setzt wer­den.

Einstufiger
Bewerbungsprozess

Rückmeldung nach 2-3 Wochen

Veranstaltungspauschale

Die Ver­anstal­tungs­pau­schale ist für sek­tor­über­grei­fende Netz­werk- und Dia­log­ver­anstal­tun­gen zu wirt­schaft­licher Teil­habe, Blei­ben und Zuge­hörig­keit. Sie bringt etwa migran­tische Orga­nisa­tio­nen, Ver­wal­tung und Unter­neh­men zusam­men, um gemein­same Lösun­gen zu ent­wickeln. Die Pau­schale deckt Raum­miete, Ver­pfle­gung, Reise und Bar­rie­rear­mut ab.

Weiterbildungspauschale

Die Wei­ter­bil­dungs­pau­schale ist für (post-)migran­tische und kleine zivil­gesell­schaft­liche Orga­nisa­tio­nen, natür­liche Per­sonen und ehren­amt­liche Grup­pen mit begrenz­ten struk­turel­len und finan­ziel­len Kapa­zitä­ten. Mög­lich sind For­mate ab drei Stun­den, digi­tal, hybrid oder vor Ort. Vor­aus­set­zung sind min­des­tens zehn Teil­neh­mende.

Netzwerk- und Bündnispauschale

Die Netz­werk- und Bünd­nis­pau­schale erleich­tert den Auf­bau neuer Koope­ratio­nen und Bünd­nisse. Im Mit­tel­punkt ste­hen gemein­same Ziel­klä­rung, Rol­len­ver­tei­lung, Ver­trau­ens­auf­bau, Stra­tegie­ent­wick­lung und trag­fähige Ent­schei­dungs­struk­turen. Bewer­ben kön­nen sich min­des­tens zwei Orga­nisa­tio­nen, Initia­tiven, enga­gierte Per­sonen­grup­pen oder Unter­neh­men, die ver­bind­lich an einem neuen Bünd­nis oder Netz­werk arbei­ten.

Dreistufiger
Bewerbungsprozess

Rückmeldung nach Fundbeiratssitzung, innerhalb von vier bis zehn Wochen

Preisgeld

Mit dem Preis­geld möch­ten wir neue Kon­zepte aus­zeich­nen, die wirt­schaft­liche Teil­habe, Blei­ben und Zuge­hörig­keit zusam­men­den­ken. Die Ansätze wer­den mit Part­ner:innen aus min­des­tens zwei Sek­toren umge­setzt. Migran­tische Orga­nisa­tio­nen gestal­ten aktiv mit.

Dein Weg zum Preisgeld

So läuft die Bewerbung ab

1

Prü­fung der Grund­kri­te­rien durch das Team der Wel­come Alli­ance

Das Wel­come Alli­ance Team prüft, ob Dein Vor­haben die for­malen Vor­aus­set­zun­gen für das drei­stu­fige Bewer­bungs­ver­fah­ren erfüllt. Dafür füllst Du zunächst ein kur­zes For­mular aus. Du erhältst anschlie­ßend eine erste Rück­mel­dung.

2

20-minü­tiges Gespräch
mit dem Team der Wel­come Alli­ance

Wenn Dein Vor­haben die Grund­kri­terien erfüllt, laden wir Dich zu einer etwa 20-minü­tigen Fund-Sprech­stunde ein. Danach trifft das Team eine Vor­auswahl. Nur aus­gewählte Vor­haben wer­den dem Fund­bei­rat vor­gelegt.

3

Prü­fung erwei­terte Bewer­bung durch den Fund­bei­rat

Der Fund­bei­rat bringt unter­schied­liche Per­spek­tiven aus Staat, Wirt­schaft und Zivil­gesell­schaft zusam­men. In zwei Sit­zun­gen im Jahr 2026 bewer­tet er die ein­gereich­ten Vor­haben anhand fest­geleg­ter Kri­terien und gibt Emp­feh­lun­gen für die Aus­wahl ab.

So findest Du Antworten zur Bewerbung

Viele Fra­gen beant­wor­ten wir bereits in den FAQs und in den Merk­blät­tern zu den ein­zel­nen För­der­for­maten. Bitte schau dort zuerst sorg­fäl­tig nach.

Wenn danach noch eine kon­krete Frage offen ist, kannst du dich gerne per E-Mail an uns wen­den. Eine indi­vidu­elle Bera­tung zur För­der­fähig­keit, zur Wahl des För­der­for­mats oder zur Aus­arbei­tung einer Bewer­bung kön­nen wir nicht anbie­ten. Pro­jekt­ideen kön­nen vor der Bewer­bung nicht in einem per­sön­lichen Gespräch vor­gestellt wer­den.

Eine Gesprächs­mög­lich­keit gibt es im Bewer­bungs­pro­zess für das Preis­geld erst in Schritt 2: Dafür müsst ihr zunächst das Kurz­for­mular ein­rei­chen. Wenn euer Vor­haben die Grund­kri­terien erfüllt, laden wir euch gege­benen­falls zu einem Gespräch ein.

Wie Vorhaben ausgewählt werden

Kriterien für die
Bewerbungen

Diese Kri­terien gel­ten für Bewer­bun­gen auf ein Preis­geld. Sie zei­gen Dir, wor­auf es bei der Aus­wahl ankommt, und geben dem Team der Wel­come Alli­ance sowie dem Fund­bei­rat eine gemein­same Ent­schei­dungs­grund­lage.

Sek­tor­über­grei­fen­de Zu­sam­men­ar­beit

Ansätze verbinden mindestens zwei Sektoren: Staat, Wirtschaft, Zivilgesellschaft oder migrantische Communities. Entscheidend sind klare Rollen und geteilte Verantwortung. Besonders willkommen sind ungewöhnliche Allianzen, die Akteur:innen neu zusammenbringen und Lösungen aus der Nische in bestehende Strukturen tragen.

Struk­tu­rel­le Teil­ha­be von Mi­gran­ti­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen

Migrantische Organisationen sind Wissensträger:innen und Mitgestalter:innen, nicht nur Zielgruppen. Entscheidend ist ihre aktive und strukturierte Einbindung. Besonders stark sind Ansätze, in denen sie Verantwortung, Entscheidungsmacht und einen fairen Anteil an den verfügbaren Ressourcen erhalten.

Sys­te­mi­scher An­satz / so­zia­les In­no­va­ti­ons­po­ten­zi­al

Gesucht sind Ansätze, die nicht nur einzelne Menschen erreichen, sondern Strukturen, Regeln, Verfahren oder Zusammenarbeit verändern. Sie können auch als Modell für andere Regionen oder Organisationen dienen. Wichtig ist: Was soll sich verändern, warum ist dieser Weg geeignet und was können andere daraus lernen?

Rea­li­sier­bar­keit

Anspruch und Umsetzung müssen zusammenpassen. Wichtig sind ein klarer Plan, realistische Schritte, passende Ressourcen und verlässliche Partner:innen. Bewerbende benennen konkrete Ziele und zeigen mit wenigen passenden Indikatoren, was erreicht werden soll und wie Erfahrungen und Ergebnisse festgehalten werden.

Re­gio­na­ler Be­darf und Mo­men­tum

Starke Ansätze reagieren auf konkrete Bedarfe vor Ort: Sie schließen Versorgungslücken oder erreichen Menschen, die bisher nicht ausreichend Zugang zu Angeboten haben, auch in strukturschwachen oder ländlichen Regionen. Zusätzlich wird berücksichtigt, ob aktuelle Entwicklungen, etwa neue Gesetze, kommunale Entscheidungen oder gesellschaftliche Dynamiken, den Ansatz besonders relevant und wirksam machen.

Funktionsweise des Funds

So erproben wir zukunfts­gerichtetes Funding

Der pri­vat-öffent­liche Wel­come Alli­ance Fund über­setzt gemein­sames Han­deln von Staat, Wirt­schaft und Zivil­gesell­schaft in ein nied­rig­schwel­liges und effek­tives För­der­instru­ment.

Durch die gemein­same Finan­zie­rung von struk­turel­len Ver­bes­serun­gen im Bereich Migra­tion und Flucht – auch jen­seits von Not­lagen – soll der Fonds einen essen­tiel­len Bei­trag leis­ten, gesamt­gesell­schaft­liche Instru­mente auch dau­erhaft für den Kri­sen­fall ver­füg­bar zu hal­ten. Wir ver­ste­hen den pri­vat-öffent­lichen För­der­fonds als Beginn eines gestärk­ten kross-sek­tora­len Dia­logs zur Bewäl­tigung gro­ßer gesell­schaft­licher Her­aus­for­derun­gen. Damit leis­ten wir einen Bei­trag zum Erhalt und zur Fes­tigung des nach­hal­tigen gesell­schaft­lichen Zusam­men­halts.

Gebündelte Ressourcen für maximale Flexibilität

Staat­liche und pri­vate Gel­der wer­den gebün­delt und pro­jekt­spe­zifisch so abge­wickelt, dass sie schnel­ler, auf­wands­ärmer und effek­tiver dort­hin gelan­gen, wo resi­liente Struk­turen auf­gebaut und gestärkt wer­den. Dazu grei­fen wir test­weise auf fünf För­der­mög­lich­kei­ten zurück, um mit maxi­maler Fle­xibi­lität und gerin­gem Auf­wand ver­schie­denste Lösungs­ansätze im Bereich Ankom­men und Teil­habe zu unter­stüt­zen:

Empfehlungen durch ein privat-öffentliches Expert:innengremium

Die För­der­emp­feh­lun­gen spricht der pri­vat-öffent­liche Fund­bei­rat im zweit­monat­lichen Takt aus. Er ver­sam­melt 8 Expert:innen aus ver­schie­denen Sek­toren und Exper­tise­fel­dern im Bereich Ankom­men und Teil­habe von geflüch­teten und zuge­wan­der­ten Men­schen. Durch die ver­schie­denen fach­lichen Hin­ter­gründe und gesell­schaft­lichen Posi­tio­nie­run­gen der Fund­bei­rats­mit­glie­der erpro­ben wir auch in die­sem Gre­mium neue Wege zukunfts­gerich­teten Fun­dings und kross-sek­tora­ler Zusam­men­arbeit.

Maximierte
Wirkung

Die gebün­del­ten finan­ziel­len Mit­tel des pri­vat-öffent­lichen Wel­come Alli­ance Funds, aber auch die Exper­tisen, Zugänge, ideel­len und per­sonel­len Res­sour­cen von Akteur:innen aus Staat, Wirt­schaft und Zivil­gesell­schaft, wer­den ein­gesetzt, um Ankom­mens- und Teil­habe­pro­zesse von Geflüch­teten und Zuge­wan­der­ten gemein­schaft­lich struk­turell zu ver­bes­sern. Das auf­wands­arme Bewer­bungs- und Report­ing­ver­fah­ren sowie die Breite der mög­lichen För­der­emp­fän­ger:innen tra­gen ent­schei­dend dazu bei, dass die Mit­tel des Funds maxi­mal effi­zient und effek­tiv ver­wen­det wer­den kön­nen.

Teil werden

Mitfördern
und
Gesellschaft stärken

Gemein­sam für eine kri­sen­fes­tere Gesell­schaft. Wenn Du einen finan­ziel­len Bei­trag zum Wel­come Alli­ance Fund leis­ten möch­test, gibt es zwei Wege.

Oder überweise direkt

ProjectTogether gGmbH
IBAN: DE18 5003 1000 1078 9620 00
BIC: TRODDEF1XXX
Verwendungszweck: Welcome Alliance Fund

Du hast Fragen oder möchtest mit uns zusammenarbeiten?

Dann melde Dich bei Sebas­tian Hein­richs. Er ist Stra­tegic Fund Advi­sor und kann Dir bei Dei­nen Fra­gen zur Mit­wir­kung hel­fen.

Wir danken unseren
Förder­partner­:innen

Wer entscheidet

Der Welcome Alliance Fundbeirat 2026

Der Fund­bei­rat bringt unter­schied­liche Per­spek­tiven aus Staat, Wirt­schaft und Zivil­gesell­schaft zusam­men. In zwei Sit­zun­gen im Jahr 2026 bewer­tet er die ein­gereich­ten Vor­haben anhand der Kri­terien und spricht För­der­emp­feh­lun­gen aus.

Doreen Denstaedt
Doreen Denstädt verbindet langjährige Führungserfahrung in Politik, Verwaltung und Polizei mit fundierten Kompetenzen in den Themenfeldern Migration, Diversität, Antidiskriminierung und demokratische Organisationsentwicklung. Ihre besonderen Stärken liegen in Konfliktkommunikation, strategischer Vernetzung sowie der Gestaltung von Beteiligungs- und Veränderungsprozessen.
Doreen Denstaedt
Ministerin a.D.
Santiago Cuervo Escobar
Santiago Escobar arbeitet im Bereich Politik & Gesellschaft der Generali Deutschland. Dort verantwortet er Partnerschaften und Programme zu Flucht, Migration und gesellschaftlicher Teilhabe. Seine Expertise liegt in der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Dank seiner Erfahrungen in Verwaltung, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft verfügt er über besondere Expertise in der sektorübergreifenden Zusammenarbeit zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe und Integration.
Santiago Cuervo Escobar
Program & Parnerships Manager, Generali Deutschland
Sarah Strobel
Sarah Strobel ist Projektleiterin des NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge, dem größten Unternehmensnetzwerk für die Arbeitsmarktintegration Zugewanderter in Deutschland. Seit über zehn Jahren unterstützt sie Unternehmen dabei, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu gewinnen und langfristig zu beschäftigen. Ihr Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Lösungen zur Fachkräftesicherung sowie der Frage, wie Unternehmen erfolgreiche Integration nachhaltig gestalten können.
Sarah Strobel
Projektleiterin des NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge
Johannes Remy
Johannes Remy ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Minor. Thematisch beschäftigt er sich vorrangig mit den Themen Einwanderung und Integration in den Arbeitsmarkt, zuletzt mit innovativen Ansätzen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im Kontext des Job-Turbos. Faire Beschäftigungsbedingungen und die Anerkennung vorhandener Qualifikationen sind dabei für ihn zentral.
Johannes Remy
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung
Daniil Kushnerovich
Daniil Kushnerovich ist Referent im Stab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und befasst sich dort mit strategischen Fragen der Integrations- und Teilhabepolitik. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf dem Zusammenspiel von staatlichem Handeln und zivilgesellschaftlichem Engagement. Im Welcome Alliance Fund sieht er die Möglichkeit, die relevanten Akteure der Integrationsarbeit so zu verzahnen, dass dabei neue, innovative Lösungen entstehen.
Daniil Kushnerovich
Referent im Stab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Ayşe Özbabacan
Ayşe Özbabacan ist Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart und leitet die Abteilung Integrationspolitik. Ihr Fokus liegt auf gesellschaftlichem Zusammenhalt, Demokratiebildung vor Ort, Empowerment und Dialog. Ihr Ziel: Begegnungen schaffen, Verantwortung stärken und die Potenziale einer vielfältigen Gesellschaft für ein gutes Zusammenleben nutzen.
Ayşe Özbabacan
Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart
Cana Nurtsch
Cana Nurtsch ist seit 2023 Geschäftsführerin der Türkischen Gemeinde in Deutschland und seit zehn Jahren bei der TGD. Aufgewachsen in Istanbul und seit zwölf Jahren begeisterte Neuköllnerin, beschäftigt sie die Frage, wer Zugang zu Ressourcen und echter Teilhabe hat – und wer die Regeln dafür macht. Deshalb arbeitet sie daran, mehr Chancengerechtigkeit für alle und starke migrantische Selbstorganisation möglich zu machen.
Cana Nurtsch
Geschäftsführerin der Türkischen Gemeinde in Deutschland
Jackie Schöneck
Jackie Schöneck ist politische Referentin bei der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen e.V. (BKMO) und setzt sich dafür ein, dass (post)migrantische Perspektiven die Politik mitgestalten. Sie bringt Erfahrung zu den Themen Vielfalt, Teilhabe und Migration sowohl aus der Zivilgesellschaft als auch aus der Politik mit und legt ihren Schwerpunkt auf den Wissenstransfer zwischen diesen Räumen, mit besonderem Fokus auf Empowerment und Capacity Building.
Jackie Schöneck
Politische Referentin bei der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen e.V. (BKMO)
Gemeinsam möglich machen

Private und öffentliche Unterstützer:innen

Mit dem Pilotprojekt privat-öffentlicher Welcome Alliance Fund möchten Staat und Zivilgesellschaft neue Ansätze erproben, die Ankommens- und Teilhabe-prozesse in Deutschland verbessern. Durch die Bündelung von Mitteln aus privater und öffentlicher Hand können wir Engagement schneller und effektiver unterstützen und dauerhafte ehrenamtliche Strukturen stärken.

Bernd Krösser
Bundesministerium des Inneren und für Heimat

Zunehmende globale Krisen fordern auch eine intensivere Auseinandersetzung mit Migration, insbesondere in Deutschland als zentrales Einwanderungsland in Europa. Integration und gesellschaftliche Teilhabe lassen sich nur durch ein starkes Zusammenspiel von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft erreichen. Für Capgemini hat die Verantwortungsübernahme klare Priorität. Deshalb unterstützen wir den Welcome Alliance Fund. Für uns ist es entscheidend, nachhaltige, vielfältige und sektorübergreifende Partnerschaften aufzubauen, die strukturelle Wirkung entfalten und unsere Community langfristig stärken. Wir freuen uns, gemeinsam weiter echten Impact schaffen zu können!

Timo Graf von Koenigsmarck
Head of Public Secor, Capgemini Invent Germany

Die Welcome Alliance hat es in kürzester Zeit geschafft, Menschen und Initiativen aus den drei Sektoren Zivilgesellschaft, Staat und Unternehmen zusammen zu bringen. Ideen, Engagement und Spenden werden von ihr mit dem Ziel kombiniert, gemeinsam zu wirken

Claudia Walther
Bertelsmann Stiftung
Deine Fragen

FAQ

Eine Förderung über den Alliance4Ukraine Fund ist grundsätzlich kein Ausschlusskriterium für eine Förderung durch den Welcome Alliance Fund. Bitte beachte aber, dass sich die Ausrichtung des Funds verändert hat und die Förderkriterien aktualisiert wurden. Eine Förderung durch den Alliance4Ukraine Fund stellt keine Garantie für eine erfolgreiche Bewerbung auf den Welcome Alliance Fund dar.

Die Bearbeitung der Bewerbung sollte in keinem Fall länger als 60 Minuten in Anspruch nehmen. Kurze, prägnante Bewerbungen sind sehr willkommen.

Ja. Vermerkt gerne im erweiterten Bewerbungsformular (Stufe 3 des Bewerbungsprozesses), wenn ihr bereits einen Teil Eures Vorhabens finanzieren konntet und es sich um eine Co-Förderung bzw. Förderung von Eigenanteilen zu öffentlichen Förderungen handelt.

Der Welcome Alliance Funds fördert vorwiegend Kollaborationsprojekte, die sich für die Verbesserung von Ankommensprozessen und Teilhabe von geflüchteten und neu angekommenen Menschen in Deutschland einsetzen. Leider fördern wir keine Projekte, die humanitäre Hilfe in der Ukraine leisten.

Bei Bewerbungen auf die Veranstaltungspauschale erhältst Du aufgrund des einstufigen Verfahrens i.d.R. zwei Wochen nach Beantragung eine Rückmeldung.

Eine Rückmeldung zum Antrag auf ein Engagement-Stipendium, ein Preisgeld oder eine Projektförderung erhältst du i.d.R. 3-4 Wochen nach der jeweils zutreffenden Einreichungsfrist für die dritte Bewerbungsstufe, siehe weiter oben. Nach Absenden des ersten Bewerbungsformulars bekommst Du innerhalb von ungefähr zwei Wochen eine erste Rückmeldung. Wenn das Projekt den formellen Anforderungen entspricht und grundsätzlich für eine Förderung in Frage kommt, wirst du zu einem digitalen Kennenlerntermin mit der Fundmanagerin der Welcome Alliance eingeladen. In dem ca. 30-minütigen Gespräch werdet ihr auch die nächsten Schritte im Bewerbungsverfahren besprechen. Die endgültige Entscheidung über die Förderung wird im Fundbeirat der Welcome Alliance getroffen, der im Abstand von ca. 8 Wochen tagt.

We can hold the funding consultation sessions with you in English, and the entire process leading up to the application can also be conducted in English.
However, the final application must be submitted in German.
We can support you throughout the application process — please contact us at welcomealliance@projecttogether.org

Fördermöglichkeiten

Netzwerk- und Bündnispauschale

Was?

Ihr möch­tet ein neues Netz­werk oder Bünd­nis auf­bauen und dafür mit ande­ren Orga­nisa­tio­nen, Initia­tiven oder Per­sonen­grup­pen ver­bind­lich zusam­men­arbei­ten? Mit unse­rer Netz­werk- und Bünd­nisp​​auschale unter­stüt­zen wir Euch in der Anbah­nungs­phase. Geför­dert wird die Koor­dina­tions- und Struk­tur­arbeit, die es braucht, damit eine neue Zusam­men­arbeit arbeits­fähig wird. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel die gemein­same Ziel­klä­rung, die Ver­tei­lung von Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten, der Auf­bau von Ver­trauen, gemein­same Ent­schei­dungs­struk­turen oder eine Koope­rati­ons­ver­ein­barung. Die Zusam­men­arbeit kann sich auf die The­men Ankom­men, Teil­habe und Zuge­hörig­keit bezie­hen. Eine sek­tor­über­grei­fende Zusam­men­arbeit ist will­kom­men, aber keine Vor­aus­set­zung.

Wer?

(Post-)migran­tische Initia­tiven und zivil­gesell­schaft­liche Orga­nisa­tio­nen mit gül­tiger Rechts­form, aber auch natür­liche Per­sonen und ehren­amt­liche Grup­pen ohne Rechts­per­sön­lich­keit sowie Unter­neh­men. Vor­aus­set­zung ist, dass min­des­tens zwei Orga­nisa­tio­nen, Initia­tiven oder Per­sonen­grup­pen ver­bind­lich zusam­men­arbei­ten und ein neues Bünd­nis oder Netz­werk auf­bauen.

Wie viel?

Die Pau­schale gibt es in zwei Vari­anten, je nach­dem, ob Ihr Euer Bünd­nis vor­wie­gend digi­tal oder per­sön­lich auf­bauen möch­tet.

Hinweise

Für den Bezug einer Netz­werk- und Bündn​​ispau­schale ist es erfor­der­lich, dass min­des­tens drei doku­men­tierte Arbeits­tref­fen statt­fin­den. Für den Nach­weis wer­den unter ande­rem die Tages­ord­nung, das Datum, die betei­lig­ten Orga­nisa­tio­nen und die jewei­ligen Pro­gramm­punkte benö­tigt. Die Bewer­bung erfolgt in einem ein­stu­figen Ver­fah­ren direkt bei der Wel­come Alli­ance von Pro­ject­Tog­ether. Die Aus­wahl trifft das Team der Wel­come Alli­ance auf Grund­lage der for­malen und inhalt­lichen Kri­terien. Nach Abschluss des Vor­habens wird außer­dem die inhalt­liche Wir­kung des Bünd­nis-Auf­baus per For­mular abge­fragt. Nicht geför­dert wer­den Bünd­nisse, die bereits eng zusam­men­arbei­ten, ohne dass eine erkenn­bare neue Zusam­men­arbeit ent­steht.

Varianten

Digitaler Bündnis-Aufbau

Moderation, digitale Tools und Aufwandsentschädigung, einmalig 3.495€

Persönlicher Bündnis-Aufbau

Moderation, Präsenzbesuche, digitale Tools und Aufwandsentschädigung, einmalig 5.988€

Stipendium

Was?

Du bist Ein­zel­per­son und möch­test Dein Enga­gement für eine bestimmte Zeit mit vol­ler Kraft ein­brin­gen. Mit einem Enga­gement-Sti­pen­dium unter­stüt­zen wir Dich direkt.

Wer?

Enga­gierte Ein­zel­per­sonen.

Wie viel?

Für ein Enga­gement von 30 Stun­den pro Woche gibt es bis zu 2.000 € monat­lich.
Bei weni­ger Stun­den wird das Sti­pen­dium antei­lig ange­passt – es müs­sen jedoch min­des­tens 15 Stun­den pro Woche geleis­tet wer­den, wofür 1.000 € pro Monat vor­gese­hen sind.

Downloads und Referenzen

Preisgeld

Was?

Ihr möch­tet eine sek­tor­über­grei­fende Part­ner­schaft zwi­schen migran­tischen Orga­nisa­tio­nen, Zivil­gesell­schaft, Unter­neh­men, Ver­wal­tung oder Poli­tik auf­bauen oder stär­ken? Mit dem Preis­geld unter­stüt­zen wir kon­krete Vor­haben, die wirt­schaft­liche Teil­habe, Blei­ben und Zuge­hörig­keit von Beginn an ermög­lichen und zusam­men­den­ken. Geför­dert wer­den Ansätze mit sys­temi­scher Wir­kung, zum Bei­spiel über­trag­bare Modell­pro­jekte oder Vor­haben, die Struk­turen, Ver­fah­ren und For­men der Zusam­men­arbeit ver­ändern.

Wer?

Enga­gierte natür­liche Per­sonen, gemein­nüt­zige Orga­nisa­tio­nen, Insti­tutio­nen und Unter­neh­men sowie Alli­anzen die­ser Akteur:innen.

Wie viel?

Preis­gel­der kön­nen in Höhe von bis zu 100.000 Euro ver­geben wer­den. Die Höhe des Preis­gelds ori­entiert sich am Auf­wand und an der pro­gnos­tizier­ten Wir­kung des aus­gezeich­neten Vor­habens. Für die Lauf­zeit der Vor­haben gibt es keine engen Vor­gaben.

Hinweise

Die Bewer­bung erfolgt über die Fund­web­seite in einem drei­stu­figen Ver­fah­ren. Der Fund­bei­rat spricht eine Emp­feh­lung zur Aus­wahl der Preis­geld­emp­fän­ger:innen aus. Preis­geld­emp­fän­ger:innen set­zen das in ihrem Antrag beschrie­bene Vor­haben um und berich­ten der Wel­come Alli­ance von Pro­ject­Tog­ether zum Abschluss über die Ergeb­nisse. Im Dezem­ber 2026 ist in jedem Fall ein Zwi­schen­bericht oder, falls das Vor­haben bis dahin abge­schlos­sen ist, ein Abschluss­bericht erfor­der­lich.

Downloads und Referenzen

Fördermöglichkeiten

Projektförderung

Weiterbildungspauschale

Was?

Ihr möch­tet Euch wei­ter­bil­den und dabei die orga­nisa­tio­nale Resi­lienz und Hand­lungs­fähig­keit Eurer (post-)migran­tischen Initia­tive oder klei­nen zivil­gesell­schaft­lichen Orga­nisa­tion stär­ken? Mit unse­rer Wei­ter­bil­dungs­pau­schale unter­stützt Ihr Wei­ter­bil­dun­gen ab drei Zeit­stun­den. Die For­mate kön­nen digi­tal, hybrid oder in Prä­senz statt­fin­den. Auch Teil­neh­mende aus ande­ren Orga­nisa­tio­nen kön­nen ein­bezo­gen wer­den. Mög­liche The­men sind zum Bei­spiel Resi­lienz und Well­being, Schutz­kon­zepte, Kri­sen­manage­ment, Orga­nisa­tions­ent­wick­lung, finan­zielle Resi­lienz, digi­tale Inklu­sion, KI und Tech-Empower­ment, Dis­kri­minie­rungs­sen­sibi­lisie­rung oder stra­tegi­sche Zukunfts­arbeit.

Wer?

(Post-)migran­tische Initia­tiven und andere kleine zivil­gesell­schaft­liche Orga­nisa­tio­nen mit begrenz­ten struk­turel­len und finan­ziel­len Kapa­zitä­ten und gül­tiger Rechts­form. Bewer­ben kön­nen sich auch natür­liche Per­sonen sowie ehren­amt­liche Grup­pen ohne Rechts­per­sön­lich­keit.

Wie viel?

Die Pau­schale gibt es in zwei Vari­anten, je nach Dauer der Wei­ter­bil­dung. Bei bei­den Vari­anten han­delt es sich um ein­malige Pau­schal­zah­lun­gen. Vor­aus­set­zung sind min­des­tens zehn Teil­neh­mende.

Varianten

Variante 1

Halbtags (3 bis 6h) einmalig 550€

Variante 2

Ganztags (ab 6h) einmalig 990€

Downloads und Referenzen

Fördermöglichkeiten

Veranstaltungspauschale

Was?

Ihr möch­tet eine sek­tor­über­grei­fende Netz­werk- oder Dia­log­ver­anstal­tung zu Ankom­men, Teil­habe und Zuge­hörig­keit orga­nisie­ren? Mit unse­rer Ver­anstal­tungs­pau­schale unter­stützt Ihr den Aus­tausch zwi­schen min­des­tens zwei Sek­toren, zum Bei­spiel zwi­schen (post-)migran­tischen Orga­nisa­tio­nen und Ver­wal­tung oder zwi­schen Zivil­gesell­schaft und Unter­neh­men. Geför­dert wer­den kön­nen unter ande­rem offene Dia­log­for­mate, das Ansto­ßen oder Ver­tie­fen von Koope­ratio­nen, Ko-Krea­tion und ein lösungs­ori­entier­tes Mit­ein­ander vor Ort. Finan­zier­bare Bau­steine sind Ver­pfle­gung, Raum­miete, Rei­sekos­ten und eine bar­rie­rearme und inklu­sive Durch­füh­rung, etwa durch Sprach­mitt­lung, Über­set­zung oder digi­tale Zugänge.

Wer?

Initia­tiven mit gül­tiger Rechts­form, aber auch natür­liche Per­sonen (Pri­vat­per­sonen) bzw. ehren­amt­liche Grup­pen ohne Rechts­per­sön­lich­keit.

Wie viel?

Die Pau­schale gibt es in zwei Vari­anten, je nach Größe der Ver­anstal­tung. Bei bei­den Vari­anten han­delt es sich um ein­malige Pau­schal­zah­lun­gen.

Hinweise

Für den Bezug einer Ver­anstal­tungs­pau­schale ist es erfor­der­lich, dass die Ver­anstal­tung statt­fin­det und die jewei­lige Min­dest­teil­neh­men­den­zahl von 10 Per­sonen erreicht wird. Bei­des muss nach­gewie­sen wer­den. Die Bewer­bung erfolgt in einem ein­stu­figen Ver­fah­ren. Die Aus­wahl trifft das Team der Wel­come Alli­ance auf Grund­lage der for­malen und inhalt­lichen Kri­terien. Nicht geför­dert wer­den reine interne Team­ver­anstal­tun­gen ohne externe Part­ner:innen, kom­mer­zielle Ver­anstal­tun­gen, Ver­anstal­tun­gen ohne sek­tor­über­grei­fen­den Fokus sowie Jubi­läen oder Ehrun­gen von Ehren­amt­lichen.

Varianten

Variante 1

Veranstaltung mit mindestens 10 Teilnehmenden 2.840€

Variante 2

Veranstaltung mit mindestens 30 Teilnehmenden 5.530€

Downloads und Referenzen